Aus dem Bericht von Esther Schmitz im Leistungskurs Französisch, Kurfürst-Salentin-Gymnasium
Andernach
Besuch bei ARTE und im ZDF-Zentrum in Mainz
"Die Redakteure berichteten von ihrer Arbeit mit Produktionsfirmen und
Filmemachern und ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den französischen
Kollegen. Wir hatten die Möglichkeit, uns auf Französisch oder Deutsch
an den Gesprächen zu beteiligen, was besonders interessant war bei den
Informationen zu den Arte-Themenabenden (z.B. zum Thema „Mutilation en
Afrique“). (...) Der Höhepunkt des Tages war wohl die Besichtigung
des größten besuchbaren Studios in Mainz, in dem u.a. „Das
Aktuelle Sportstudio“, „Hallo Deutschland“, „Logo“
und „ZDF Spezial“ gedreht werden. (...) Uns wurde die Kameraführung
erklärt, wir erfuhren, wie wichtig Lichtverhältnisse beim Dreh sind
und auch, dass nach jeder Sendung eine sogenannte „Flurschelte“
stattfindet, bei der die negativen und positiven Aspekte der vergangenen Sendung
erörtert werden." Alles in allem wussten wir am Ende des Tages schon
mehr über die Arbeit „hinter den Kulissen“ der Fernsehsender
und hatten gelernt, dass Arte nicht nur ein Sender „für ältere
Leute“ ist, sondern durchaus auch jungen Leuten interessante Sendungen
bietet.“

Theodor-Heuss-Gymnasium Mühlacker, Besuch bei Bonduelle, Reutlingen
„Sehr informativ war dann die Einführung von Frau Ingrid B. in die personelle Entwicklung des Unternehmens. Die Fragen der Schüler wie z. B. Wie bewerbe ich mich in einem so großen, internationalen Unternehmen? Worauf legt das Unternehmen bei der Bewerbung wert? Welche Rolle spielen Fremdsprachenkenntnisse insbesondere Französisch bei der Bewerbung und auch für eine spätere Karriere? Wie sehen die Sprachtests aus oder wie verläuft der Studiengang an der Berufsakademie für das Unternehmen? ... und viele Fragen mehr, wurden ausführlich beantwortet. Eines war nun sicher: sich beim Erlernen der Fremdsprachen viel Mühe zu geben, lohnt sich doch.“

Besuch bei BOMAG-FAYAT in Boppard
„Im Anschluss an das sehr leckere Mittagessen wurden wir in Gruppen aufgeteilt und konnten so an einem „Schnupperpraktikum“ in den verschiedenen Berufsbereichen teilnehmen. Manche Schülerinnen und Schüler konnten sogar eine Fahrt mit einer Walze machen, andere fertigen technische Zeichnungen oder bekamen einen Einblick in den weltweiten Versand oder in den Einkaufsbereich, um nur einige der vielfältigen Möglichkeiten dieser „Schnupperkurse“ zu erwähnen.
Ein rundum gelungener Tag endete gegen 16 Uhr mit der Verabschiedung durch die Firmenvertretung und wir machten uns mit dem Bus auf den Heimweg nach Mayen.“

Besuch bei Kaminofenbau Hase in Trier
„Im Anschluss an die Werkführung gab Frank Hürtgen einen Überblick über Ausbildung, Kompetenzen, Vertrieb der Produkte und den Aufbau einer Vertriebsstruktur im Nachbarland Frankreich sowie die Organisation des Betriebes in einer Diskussionsrunde, die von uns mit „sehr gut“ bewertet wurde, da wir uns sowohl selbst einbringen konnten, als auch Themen angesprochen wurden, die uns besonders interessierten. (...)
Alles in allem war dies der gelungene Abschluss eines Treffens, das uns im Hinblick auf das Kennen lernen unseres in naher Zukunft folgenden Arbeitsleben sehr weitergeholfen hat. Zum einen erfuhren wir Einzelheiten über die Strukturen und das Funktionieren eines Betriebes, zum anderen erhielten wir Hinweise, wie wir einen gelungenen Einstieg in unser Arbeitsleben finden können.“

Schulzentrum
Besuch bei der Delta Dore Schlüter GmbH in Landau
„Außerdem führte unser Betreuer uns im gesamten Betrieb herum, erklärte uns den Nutzen, die Produktion und stellte uns die Belegschaft vor (...), wodurch wir merkten, dass die französische Sprache in solch einem Unternehmen unabdingbar ist, da sich der Mutterkonzern der Firma in Frankreich, genauer gesagt in der Bretagne, befindet. Selbst die nicht administrativen Mitarbeiter können fließend Französisch sprechen. Delta Dore Schlüter bietet uns als Schülern auch ein Kennenlernen des Unternehmens im Rahmen eines Betriebspraktikums an. (...) Die Vorteile des Französischen für das berufliche Fortkommen, insbesondere in unserer Region, wurden an diesem Tag deutlich. Der Betriebsleiter wies daraufhin, dass neben der Ausbildung bzw. dem Studium eine entsprechende Sprachkompetenz das entscheidende Kriterium für die Einstellung in solch einem Unternehmen sei. Englisch werde heute als Selbstverständlichkeit angesehen, da aber inzwischen fast alle Unternehmen international agierten, sind weitere Sprachen von großem Nutzen. (...)“

Besuch bei Agence France Presse
„Es war bemerkenswert, wie selbstverständlich die Mitglieder der offiziellen Delegation, die beiden Geschäftsführer und auch unsere Schülerinnen und Schüler sowohl die deutsche als auch die französische Sprache verstanden und anwendeten.
Dieser Vormittag war für unsere Schülerinnen und Schüler ein spannender Einblick in einen Berufsbereich, in dem man auf ihre vertieften Sprachkenntnisse großen Wert legt.“

„Zunächst erhielten wir im Konferenzraum eine grobe Übersicht über die Aktivitäten der Firma. Dabei wurden uns auch die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Franzosen vorgestellt. Dann ging es in die Produktion, wobei wir uns zunächst in weiße Kittel hüllen mussten, in denen wir dann fast wie Werksmitarbeiter aussahen. Die folgende Führung war - im Gegensatz zu den vielen Werksführungen, die man in einem Schülerleben macht - verständlich und interessant. Das Wissen wurde uns pointiert und anschaulich vermittelt. Und dann kam der Programmpunkt, auf den sich viele schon besonders gefreut hatten: der Flugsimulator. Nach einer kurzen Einführung durften einige von uns sich dann auch selbst beim Landen und Starten (und Abstürzen) von Flugzeugen probieren (...).“
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